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| Februar
2008 - Rückbau auf dem Sonnenstein Am
14.02.2008 informierte die Städtische
Wohnungsgesellschaft Pirna mbH (WGP) ihre Mieter der
Remscheider Straße 18–21,
dass sie das Objekt ab September 2009 abreißen wird.
Bei dem Gebäude handelt es
sich um einen elfgeschossigen Plattenbau, der Anfang der
1970er
Jahre errichtet
wurde. In den 1990er Jahren wurden Sanierungsarbeiten in
mehreren
Abschnitten
durchgeführt. Die Stadt Pirna hat seit 1989 ca. 20 Prozent ihrer Einwohner verloren. Zudem liegen demographische Prognosen vor, die von einem weiteren, deutlichen Bevölkerungsrückgang bis 2015 ausgehen. Dies führt bei der WGP als größtem Wohnungsunternehmen der Stadt und Eigentümerin der meisten so genannten Plattenbauten, zu einem hohen, strukturell bedingten Wohnungsleerstand. Der Pirnaer Stadtteil Sonnenstein, in dem sich etwa die Hälfte des Wohnungsbestandes der WGP befindet, ist von den damit verbundenen Problemen überproportional stark betroffen. Diese Fakten zwingen dazu, den Wohnungsbestand durch Rückbau an die dauerhaft niedrigere Nachfrage anzupassen. Obwohl die
WGP bereits rund 500 Wohnungen abgerissen hat, beträgt der Leerstand
bei
Wohnungen der WGP insgesamt ca. 18 Prozent; das sind mehr als 1.000
leer stehende
Wohnungen. Davon
entfällt der Hauptteil auf den Sonnenstein. Die WGP hat
seit Jahren erhebliche wirtschaftliche Einbußen wegen
des Leerstandes zu
verzeichnen. Im Jahr 2007 ergaben sich durch den Leerstand Mietausfälle
in Höhe von ca.
3,7 Millionen Euro. Für Betriebskosten leer stehender Wohnungen
musste die WGP ca.
800 Tausend Euro aufbringen.
Es liegt im ureigensten Interesse der WGP, ihre langjährigen und zuverlässigen Mieter nicht zu verlieren. Allen Beteiligten ist klar, dass mit einem Umzug viele Mühen und auch finanzielle Aufwendungen verbunden sind. Deshalb bietet die WGP ihren Mietern beim Umzug in eine andere WGP-Wohnung umfangreiche Unterstützung an. Einige besonders wichtige Punkte sind:
Als die WGP vor mehr als vier Jahren informierte, dass sie das Hochhaus Remscheider Straße 3a abreißen werde, entstanden viele Fragen, auch Verunsicherung und Sorgen. Damals waren 125 Mietparteien betroffen und keiner der Beteiligten hatte Erfahrungen mit diesem Thema. Heute, nachdem das Objekt abgerissen wurde, kann jeder nachprüfen, dass die WGP die Zusagen eingehalten hat, die im Jahr 2003 abgegeben wurden. Viele Mieter fühlen sich in ihren neuen Wohnungen mindestens genauso wohl wie in der alten, von der sie sich ungern getrennt haben. Die WGP hat nachgewiesen, dass sie ein zuverlässiger Partner ihrer Mieter ist. Es gab keinen einzigen Konfliktfall, der einen Mieter veranlasst hätte, ein Gericht oder auch nur den Mieterbund zu bemühen. Die WGP meint, dass dies auch ein Qualitätsnachweis ist, auf den die Mieter auch weiterhin bauen können. | |||||||
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