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12.03.2026 - Austausch zu aktuellen WGP-Bauprojekten in Pirna

Austausch zu aktuellen WGP-Bauprojekten in Pirna

Am 12. März 2026 begrüßte die Geschäftsführung der Städtischen Wohnungsgesellschaft Pirna mbH (WGP) den sächsischen Landtagsabgeordneten Thomas Löser sowie die Kreisrätin Ines Kummer (beide BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zu einem fachlichen Austausch in Pirna.

Zu Beginn des Gesprächs stellte die WGP ihr Unternehmen und dessen Rolle für den Wohnungsmarkt in Pirna vor. Die kommunale Wohnungsgesellschaft bewirtschaftet mehrere tausend Wohnungen im Stadtgebiet und trägt maßgeblich zur Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum bei.

Im Mittelpunkt des Termins standen aktuelle Sanierungsprojekte der WGP, die über die sächsische Förderrichtlinie für preisgünstigen Mietwohnraum unterstützt werden. WGP-Geschäftsführer Dirk Perner und Unternehmenssprecher Sören Sander stellten dabei die Vorhaben Remscheider Straße 22–27, Varkausring 1a sowie Karl-Büttner-Straße 5/5a vor und informierten über den jeweiligen Projektfortschritt.

In diesem Zusammenhang unterstrich die WGP die große Bedeutung einer verlässlichen und kontinuierlichen Bereitstellung der Fördermittel. Aus Sicht des Unternehmens ist es wichtig, die bestehenden Förderbedingungen auch künftig beizubehalten, um die Bereitstellung bezahlbarer Wohnungen langfristig zu sichern.

Bei neu vermieteten Wohnungen in den durch den Freistaat Sachsen geförderten Objekten ist ein Wohnberechtigungsschein erforderlich. Nach Einschätzung der WGP besteht bei den dafür maßgeblichen Einkommensgrenzen weiterhin Anpassungsbedarf.

Im Gespräch wurde zudem auf die besondere Situation Pirnas im Großraum Dresden eingegangen. Während das Mietniveau in der Landeshauptstadt in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist, bietet Pirna weiterhin vergleichsweise moderate Mietpreise. Aus Sicht der WGP besteht daher Potenzial, verstärkt Pendlerinnen und Pendler aus dem Dresdner Wirtschaftsraum für einen Wohnsitz in Pirna zu gewinnen. Die Stadt könne damit eine attraktive Alternative für Menschen darstellen, die in Dresden arbeiten, aber bezahlbaren Wohnraum im Umland suchen.

Darüber hinaus wurden weitere Herausforderungen der Wohnungswirtschaft thematisiert. Dazu zählen insbesondere deutlich gestiegene Baukosten sowie umfangreiche Bauvorschriften und Normen, die Sanierungsmaßnahmen erheblich verteuern. Auch Fragen der energetischen Modernisierung sowie Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Dekarbonisierung der Wärmeversorgung wurden angesprochen.

Der Austausch knüpfte an eine bereits bestehende Gesprächsreihe zwischen der WGP und politischen Vertreterinnen und Vertretern an, die auch künftig fortgesetzt werden soll.

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